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Durch die Maschen fallen

2002-11-04 - Hans Ioachim Garubner – Stuttgarter Zeitung

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Nachbarn

2002-08-30 - Ein Buch zum Projekt von Kovylina Elena WOHNUNGS-PROJEKT “Ich und meine Nachbarn oder Nachbarschafts-Realität” Von Elena Kovylina Übersetzung: Sandra Frimmel – Berliner Festwochen 2002 Berlin

/…/ Ich stelle mir die Räume für die Zuschauer als einen Kommunikationsraum zwischen mir und meinen Helden vor. Die Helden – das sind jene Menschen, die mich umgaben als Nachbarn, als Gaeste oder Freunde, mit denen ich mein Leben geteilt habe. Das sind Puschok, Chomjak, Rebecca, Manuel, Jana, Kljutsch und andere.
Der Zuschauer ist nicht nur passiver Betrachter, sondern aktiver Teilnehmer des Projekts. Er wird in das System dieser Beziehungen mit einbezogen. Am Eingang erhält er ein Buch mit sieben Kapiteln, von denen jedes einem Helden gewidmet ist. An jedem Abend widme ich meine Performance einem neuen Kapitel und somit einem neuen Helden. Ich verstärke ungewöhnliche Elemente, die im Umgang mit diesen Menschen Bedeutung hatten und betone diese bis ins Absurde. Der Zuschauer kann dabei Schauspieler sein und die Rolle des jeweiligen Helden nach einem bestimmen Szenarium nachspielen.

1. KAPITEL – REBECCA

Am 17. Juni kam ich nach Berlin. In Berlin gibt es sogar eine Strasse, die zu Ehren meiner Ankunft benannt ist – die Strasse des 17. Juni. Und sofort wurden mir auch zwei Engel gesandt, ein großer und ein kleiner, Rebecca Horn, meine Professorin, und Rebecca Raue, ihre Studentin und meine Kommilitonin. Rebecca Horn lernte ich am Jour Fixe unserer Klasse in der HdK kennen. Sie stellte mich den übrigen Studenten vor und erzählte, wie sie einst vor 30 Jahren ihre ersten drei Tage in New York verbrachte. Eben dieser Tag war auch mein dritter Tag in der neuen Stadt.
Ich war wie im Affekt. Alle meine Empfindungen waren verscharrt, Aufregung mischte sich mit Euphorie, in mir kochte das Adrenalin und in meinem Kopf tobten tausend Gedanken in der Minute. Frau Horn war unwiderstehlich: feuerrote Haare, ein scharfsinniger Blick, energische Gesichtszüge. Sie strahlte eine ungeheure Energie aus, die aus ihrer inneren Kraft gespeist wurde und sämtliche Blicke auf sie lenkte.
An diesem Abend, bevor ich meine Performance “Walzer” zeigte – nach der ich für 24 Stunden in der Zustand der völligen Erinnerungslosigkeit fiel, da ich einen ganzen Liter Wodka getrunken hatte – geschah etwas bemerkenswertes, genauer eine Reihe von Zwischenfäller, die mir den Eindruck vermittelten, dass der Kontakt, die Beziehung mit meiner neuen Profession auf einer mystischen und unerklärlichen Ebene geknüpft wurde.

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Schiessen oder nicht schiessen?

2002-06-17 - Profil/magazine/Wien

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Runter mit dem alten Mantel

2002-06-01 - Art /magazine/ Nr. 3

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Russische Subkultur mitten in Berlin

2002-01-09 - Guido Schiermeyer – Berliner Morgenpost

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© Elena Kovylina, 2003-2008
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